Archive for April, 2007

Moblogging

Friday, April 27th, 2007

Da blogge ich doch aus dem ICE – was alles geht. 🙂

Nichts als die Wahrheit…

Wednesday, April 18th, 2007

….findet sich wie immer bei Mac-Essentials. (Habe ich es doch schon immer gewußt!)

AppleTV

Thursday, April 12th, 2007

Quo vadis Apple? Im letzten Jahr als Prototyp vorgestellt, was an sich schon ein Novum bei Apple ist, und nun ausgeliefert, hĂ€tte das AppleTV das Gadget mit Suchcharakter werden können, wie es die iPods dieser Welt vorgemacht haben. Warum Apple seine Settopbox „TV“ nennt, können wohl nur die Marketingstrategen aus Cupertino beantworten. Auf der einen Seite die Softwarevorbereitungen fĂŒr Timeshift-Recording, auf der anderen Seite aber nicht willens, die nötige Hardware einzubauen. Sonst ist Apple nicht zimperlich, wenn es darum geht, fremde Elemente zu den eigenen zu machen, siehe auch die Dashboard-Widgets. Warum beim AppleTV nicht die Technik, die im Moment von Elgato mit seiner erfolgreichen EyeTV-Serie angeboten wird, verbaut wurde, ist unklar. Vielleicht will sich Apple auch nur den weiteren Verkauf von verbesserter Hardware nicht gleich verbauen, denn die Video-iPods gab es auch nicht zu Anfang.

Das AppleTV mit ungefĂ€hr halber Mini-Bauhöhe ist schnell verkabelt und an den Fernseher und die Stereoanlage angeschlossen. Vielleicht das schwierigste an dieser Aktion ist es, die Plastikabdeckungen beim HDMI-Kabel zu entfernen, damit dieses auch in die AnschlĂŒsse passt. Nach Auswahl der Sprache wird dann die WLAN- Verbindung zum Mac respektive Windows-Rechner hergestellt. Warum die Auswahl von Deutsch als Sprache als vorletzter Eintrag erscheint und man sich durch die verschiedensten BildspracheneintrĂ€ge wĂŒhlen muss, ist unverstĂ€ndlich. Ob Cuperino Deutschland als Markt nicht ernst nimmt? Die WLAN- Verbindung ist schnell hergestellt, vielleicht nur sollte Apple das „Layer 8“-Kapitel ausbauen, denn nicht jedem ist vielleicht bewusst, dass beim Namen des WLANs durchaus auf Groß/Kleinschreibung geachtet wird. Auch ein großes „i“ sieht gleich aus wie ein kleines „l“, was die Erkennung einer WLAN-Phrase durchaus als Herausforderung erscheine lassen könnte. Schön ist, dass das AppleTV nicht noch danach fragt, ob es denn nun WPA oder WPA2 (von WEP mal abgesehen) ist. Nur Name des WLANs und Phrase, dann ist der Connect hergestellt. Den nun auf dem Fernseher erscheinenden 5-stelligen ZahlenschlĂŒssel muss man in iTunes eingeben, danach kann man noch beim Vorhandensein einer AppleID das AppleTV gleich registrieren. Warum erst nach einem Neustart des Macs das AppleTV in iTunes erkannt wurde, bleibt im Dunkeln der Airport-Welt hĂ€ngen, auch ein Neustart von iTunes brachte in diesem Zusammenhang kein Erfolg. Als das grĂ¶ĂŸte Problem stelle es sich heraus, Inhalte auf das AppleTV zu bekommen. Normalerweise synchronisiert iTunes das AppleTV automatisch, dieses muss noch nicht einmal eingeschaltet sein, sondern nur im Standby stehen. In dem Benutzerhandbuch des AppleTVs gibt es einen kleinen Hinweis auf die Mac-Firewall und die Notwendigkeit bei eingeschalteter, das iTunes Streaming zu erlauben. Nach Einschalten von letzterem (ĂŒber Systemeinstellungen/Sharing) klappte die Synchronisation problemlos. Es kann beim Initialbetanken des AppleTVs durchaus sinnvoll sein, dieses per LAN an den Mac oder den Windows-Rechner anzuschließen, denn dann geht es doch ein wenig flotter.

Der Betrieb des AppleTVs ist, wie von Apple gewohnt, denkbar einfach, trotzdem als Softwareversion eine 1.0 in den Einstellungen prangert. Wie bereits aus dem Netz bekannt, kann das AppleTV problemlos auch nicht HDMI-Breitbildfernseher unterstĂŒtzen. Eine alter 4:3-Röhrenschirm muss lediglich ein Component-Videoeingang besitzen. Das geht natĂŒrlich, ist dann aber so Ă€hnlich, wie Kaffee ohne Dosenmilch, er schmeckt nĂ€mlich nicht sonderlich. Versuche, das AppleTV im laufenden Betrieb durch Ziehen des Netzsteckers zu beeinflussen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Es nimmt, wie man es fĂŒr ein Consumer-Produkt erwarten kann, diese Kaltstarts gnadenlos hin, lediglich die AppleTV-Intro muss man sich dann nochmals ansehen und anhören. Warum Apple wie so viele Fernsehhersteller keinen richtigen Ausschalter mehr verbaut, ist rĂ€tselhaft. Alle Welt redet vom Klimakiller CO2, dann sollten wenigstens die Verbraucherprodukte ausschaltbar sein. Eine ausschaltbare Steckdosenleiste fĂŒr das AppleTV ist daher quasi Pflicht. Ein eher moralischer Aspekt ist der, dass man natĂŒrlich durch den Einsatz des Fernsehers, den man fĂŒr die Bedienung des AppleTVs braucht, mehr Strom verbraucht, als wĂŒrde man nur seine Stereoanlage fĂŒr die Beschallung gebrauchen.

Wer sollte sich jetzt ein AppleTV kaufen? Die Gemeinde der Apple-JĂŒnger sowie der Tekkies, die sowieso jedes Spielzeug wie UMPC, Xbox, etc. haben, werden es sicherlich haben wollen. FĂŒr den normalen Konsumenten kann es sich durchaus noch lohnen zu warten, bis Apple endlich die nötige UnterstĂŒtzung fĂŒr Timeshift-Recording nachrĂŒstet (und einen Brenner), damit das AppleTV den Festplattenrecorder im Wohnzimmer ersetzen kann. Ob Apple das kann und will, auf Grund der Lizenzpolitik fĂŒr Spielfilme aus dem iTunes Store, bleibt abzuwarten. Ein fahler Nachgeschmack bleibt auf jeden Fall: FĂŒr 299 € bekommt man nur eine 40 GB Platte. Jeder handelsĂŒbliche iPod hat heute schon die doppelte KapazitĂ€t. Das ist einfach zu wenig, was Apple da fĂŒr das Geld bietet. NatĂŒrlich kursieren schon Umbauanleitungen, wie man eine grĂ¶ĂŸere Platte einbaut, auch werden findige Apple-HĂ€ndler diesen Part sicherlich bald als TuneUps anbieten, aber hier wĂ€re Apple einfach in der Pflicht.

Steve Jobs – iCon

Monday, April 2nd, 2007

Da will ich doch mal “Restverwertung” betreiben. Hatte mir das Buch letztes Jahr schnell besorgt und wollt eine Rezension in der c’t platzieren, doch der Haus-und-Hof-Schreiber (Maik S.) war – glaube ich – wie immer schneller (was der anderes außer Rezensionenschreiben macht, ist mir schleierhaft), so daß das Thema erst einmal begraben wurde, doch dann packte mich dieses Jahr noch mal der Ergeiz. Klar, daß Hennig Behme die Rezension ablehnte. Wenn ich es schaffe und mein Web-Imperium endlich mal update, soll es auch hier erscheinen, aber das dauert sicherlich noch etwas.

2006
S. Fischer Verlag
456 Seiten
19,90 €

Jeffrey Young / William L. Simon
Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens

BĂŒcher ĂŒber den MitbegrĂŒnder von Apple sind schon viele erschienen – einschließlich einer frĂŒhen Biographie ĂŒber Steve Jobs aus dem letzten Jahrtausend. Eines, dass sofort soviel Unmut des Apple-Firmenlenkers auf sich zog, dass es aus dem Apple Store verbannt wurde, dagegen noch nicht.

Dabei kommt wirklich richtig ĂŒberraschend neues aus dem Job‘schen Leben auch durch Young und Simon nicht ans Licht der Welt. Steve Jobs war und ist ein Lichtgestalt der IT-Branche. Was soll man von jemanden halten, der in jungen Jahren auf einer Pilgerreise durch Indien fast ums Leben gekommen wĂ€re, der sich kleine Erfrischungen fĂŒr die FĂŒĂŸe in Apples Toilettenkeramik gönnte und der bei Einstellungstest die ohnehin gestressten Probanden nach deren sexuellen Neigungen befragte? Jobs, der im Gegensatz zum anderen Steve (und zweiten von drei) FirmengrĂŒndern keinen universitĂ€ren Abschluss aufweist, hat es frĂŒh gelernt, Trends aufzuspĂŒren und Produktinnovationen an sich zu reißen. So geschehen bei der Entwicklung des Macs, denn heute weiß kaum noch jemand, dass dessen geistiger Vater eigentlich Jef Raskin war. Auch wenn Bill Gates, der ewige Rivale, im Kreise der Superreichen um LĂ€ngen vor Steve Jobs rangiert, so ist es doch der Apple GrĂŒnder, der fĂŒr immer mit etlichen der coolsten Produkte der Welt in Verbindung gebracht werden wird.

Im Buch von Young und Simon erfĂ€hrt der Leser auch vieles aus Jobs privater Welt. Typisch und bezeichnend fĂŒr Jobs ist, dass dieser sich hartnĂ€ckig weigerte, Unterhalt fĂŒr seine Tochter Lisa zu zahlen. Selbst noch zu einem Zeitpunkt, als er durch den Aktiengang Apples MillionĂ€r geworden war, so dass selbst der langjĂ€hrige Mitstreiter Mike Markkula dieses missbilligend kommentiert. Ebenso sei die Knauserigkeit und der Geiz von Steve Jobs im Zuge des Aktiengangs von Apple erwĂ€hnt, den verdienten Mitarbeitern der ersten Stunde keine Aktienpakete zukommen zu lassen. Steve Wozniak zeigte an dieser Stelle GrĂ¶ĂŸe und Anstand, die Steve Jobs all zu oft vermissen lĂ€sst.

Die Biographie ist dreigeteilt. Im ersten Teil „Siege und Niederlagen“ wird von Jobs Kindheit bis zur GrĂŒndung Apples und dem Rausschmiss Jobs erzĂ€hlt. Der Mittelteil „Neuanfang“ beschreibt die Zeit bei NeXT und den Kauf von Pixar und dessen erste Arbeiten. Den Schlussteil „Die Zukunft bestimmen“ zeigt die erfolgreiche Zeit bei Pixar, den Wiedereinstige bei Apple und dessen langsame Hinwegwendung von einem Computerunternehmen zu einer Life-Style-Company.

Wenn man eines Steve Jobs nicht vorwerfen kann, dann ist es seine HartnĂ€ckigkeit, wenn es sich etwas vorgenommen hat sowie seine KĂ€mpfernatur, auch aus den scheinbar ausweglosesten Situationen als Sieger hervorzugehen. Mit dreißig MultimillionĂ€r und von einem ehemaligen BrauseverkĂ€ufer aus seiner eigenen Firma rausgeekelt zu werden, mitanzusehen wie seine nĂ€chste Firma NeXT langsam vor die Wand fĂ€hrt, um dann mit Pixar im Scheinwerferlicht Hollywoods Oscars entgegen zu nehmen als jemand, der im Show Biz eigentlich krasser Außenseiter ist. Sowie durch den Aufkauf NeXTs durch Apple genau dort wieder zu laden, wo er Jahre zuvor verdrĂ€ngt wurde – nĂ€mlich in der Schaltzentrale Apples, wo er damit beginnt, Apple wieder zu dem zu machen, wofĂŒr es einmal gestanden hatte, aber lange Zeit nicht mehr gewesen war: Einem Trendsetter, der aus dem Stand heraus in der Lage ist, den lange etablierten MP3-Spieler-Markt aufzumischen und mit dem Gespann iPod/iTunes Markt- und TechnologiefĂŒhrer wird.

Wer sich fĂŒr die Geschichte von Apple interessiert, dem sei dieses Buch als nette BahnlektĂŒre angeraten. Die Übersetzung von iCon ist gut gelungen und lĂ€sst sich flĂŒssig und zĂŒgig lesen. Die JĂŒnger des Eintasten-Mauscomputers, die ohnehin alles ĂŒber Apple verschlingen, werden auch an diesen Werk nicht vorbeigehen können. Bleibt eigentlich nur noch auf die eigene Biographie von Jobs zu warten, der uns seine Welt dann sicherlich durch seine narrzistische Brille zeigen wird. Warten wir es ab.

AppleTV – I got it!

Monday, April 2nd, 2007

Da habe ich doch seit letztem Donnerstag mein AppleTV. Am Samstag hatte ich endlich Zeit, es auszupacken und anzuschließen. Ist nett, muß ich mal so sagen. Ein ausfĂŒhrlicher Bericht folgt noch, natĂŒrlich ohne Bilder, die obligatorischen Wir-packen-Apple-Produkte-aus-Bilder ĂŒberlasse ich anderen, denn bekanntlich ist dieses Weblog immer sehr spartanisch, daran soll sich auch so schnell nichts Ă€ndern. Ab dem 16.04. ist mit mehr Content zum AppleTV von mir zu rechnen. Warum dann, na vielleicht erscheint ja auch noch was von mir woanders, doch das soll ein andern Mal erzĂ€hlt werden…