Archive for December, 2009

AppleTV: Hilfe

Thursday, December 31st, 2009

Ich haben da ein unlösbares Problem. Seit ca. Weihnachten will mein iTunes 9.0.2 (das neuste) die Fotos auf meinem Apple TV nicht mehr synchronisieren. Ich hatte “Angepaßte Synchronisierung” eingeschaltet und unter dem Reiter “Fotos” “Ausgewählte Alben… synchronisieren” ausgewählt. Nun war auf einmal “Alle Fotos synchronisieren” ausgewählt und der “Ausgwählte Alben…” Radiobutton ist ausgegraut. Auch ein Versuch, die Fotosynchronisation aus und wieder einzuschalten hatte nur zum Ergebnis, dass die ca. 15 GB Fotodaten vom Apple TV gelöscht wurden (Apple TV 3.0.1 – also aktuell). Auch ein Wechsel von “Angepaßte Synchronisierung” auf “Automatische Synchronisierung” brachte den ausgegrauten Foto-Radio-Button nicht mehr zum Leben. Ich habe schon im Internet geschaut, doch nix gefunden. Wäre es ein Windows-Rechner, hätte irgend ein Kumpel von mir gesagt: “Ist doch ganz einfach, unter H_KEY_LOCAL_MACHINE_…. musst Du nur den und den Schalter disablen.” Aber so weiß ich nicht, wo ich schauen soll.

Wenn da draußen jemand etwas weiß, kann er sich vertrauensvoll in den Kommentaren auslasse – bin für jede Hilfe dankbar.

Ansonsten natürlich ein frohes, gesundes Jahr 2010!

Die Schlümpfe

Sunday, December 27th, 2009

Beim alten Schockwellenreiter stöberte ich durch die guten Videos von Bruno Fortuno und fand das überaus gute von den Schlümpfen. 😉

Weihnachten 2009

Thursday, December 24th, 2009

Auch dieses Blog wünscht allen da draußen glückliche und frohe Weihnachten 2009. Heiligabend, das ist, wenn langsam die Dunkelheit heraufzieht und überall in den Fenstern die beleuchteten Weihnachtsbäume zu sehen sind, aber auch dann, wenn Heise seine Weihnachtswünsche ins Internet stellt. Spätestens dann sollte der Rechner ausgeschaltet werden und das Familienleben eingeschaltet werden!

iPhone war gestern: Das xPhone

Wednesday, December 23rd, 2009

Sehr netter Spot, den ich beim Schockwellenreiter gefunden habe. 😉

Win7

Monday, December 14th, 2009

book
Unterschleißheim 2010
Microsoft Press
352 Seiten
9,90 €
ISBN 3-86645-870-3
Jerry Joyce, Marianne Moon
Windows 7 – Auf einen Blick

Viele sagen, dass Windows 7 das erste „richtige“ Windows seit XP ist, nicht nur dass Vista auf Netbooks nicht lauffähig ist, auch die vielen permanenten Sicherheitsabfragen der Benutzerkontensteuerung in Vista nervten doch viele. Windows 7 ist schlank, elegant und einfach anders. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft Press zum Start ihres neuen Babies ein günstiges Einsteigerwerk auf dem Markt bringen.

Das Buch ist so gegliedert, dass man es nicht an einem Stück verschlingen muss. Das großzügige Stichwortverzeichnis (immerhin 14 Seiten lang) lässt das gesuchte schnell finden. Auch die zahlreichen Querverweise im Buch helfen dabei, ein Thema gründlich bearbeiten zu können.

Dabei belassen es die Autoren nicht nur dabei, das neue System Schritt für Schritt mit vielen farbigen Bildschirmfotos vorzustellen, sondern gehen auch auf Themen wie Kommunikation (E-Mail-Clients, Webmailer und Windows Live Mail), Bildbearbeitung und –verwaltung (etwa mit Windows Live Fotogalerie) oder Multimedia (etwa Windows Media Player oder Windows Media Center). Themen rund um das Arbeiten mit Windows wie etwa Konfiguration von Windows 7, Netzwerke, den Rechner als Arbeitsplatzrechner nutzen oder das Thema Sicherheit runden „Windows 7 – Auf einen Blick“ ab..

Gut gelungen ist die grafische Aufmachung des Werkes. Die in den Text eingestreuten Boxen „Tipp“, „Siehe auch“ (für einen Querverweis) und „Achtung“ (für eine potentielle Gefahrenstelle) sind gute Hilfestellungen für den Leser.

Joyce und Moon schreiben locker und direkt. Wie bereits im Vorwort erwähnt, findet sich in diesem Werk keine Computerfachsprache, womit es sich in erster Linie an den Heimanwender richtet, der – eventuell auch vor Kauf von Windows 7 – sich mit den neuen Features vertraut machen möchte. Aufgrund des günstigen Verkaufspreises sicherlich eine lohnende Investition.

iLife ’09

Monday, December 14th, 2009

ilife
2009 amac-buch Verlag
Anton Ochsenkühn, Johann Szierbeck, Uwe Schrödersecker
iLife ´09
iPhoto, iTunes, iWeb, GarageBand, iMovie, iDVD
494 Seiten
29,95€
ISBN 978-3-940285-08-9

Die seit mehreren Jahren jedem neuen Mac beiliegende Software-Suite ist schnell eingesetzt und ansehnliche Resultate erzeugt. Mit dem vorliegendem Werk geben die Autoren einen sehr detaillierten Überblick über die einzelnen Programme von iLife inklusive iTunes.

Sehr schön sind die durchgehend zahlreichen Screenshots sowie die unterschiedlichen Farben für die einzelnen Bereiche der beschriebenen Programme, was unter Umständen den Umweg über das Inhaltsverzeichnis oder den sehr umfangreichen Index ersparen kann.

Ganz klar, die medienträchtigen Neuerungen – etwa die automatische Personenerkennung in iPhoto – werden anschaulich erklärt. Aber auch das automatische Laden von Covern in iTunes oder dessen Genuis-Funktion werden erwähnt zusammen mit dem Hinweis, dass persönliche Daten hierbei an Apple übermittelt werden, was mancher eventuell nicht möchte und deshalb lieber auf diese Funktionalitäten verzichtet.

Nach dem Durchlesen von iLife ´09 steht dem professionellen Einsatz dieser Software-Suite nichts mehr im Weg. Den einen oder anderen Kniff vermitteln die Autoren, die schon lange im Mac-Lager tätig sind und entsprechende Erfahrungen u.a. in verschiedenen Buchprojekten zum Thema Mac aufweisen. Für das Offline-Lesen etwa bei langen Zugfahrten eignet sich das Buch ausgezeichnet, aber auch beim Experimentieren am Mac sollte das Buch nicht fehlen. Der Umfangreiche Index sorgt dafür, dass das Werk auch später noch als Referenz im Regal gute Dienste tut.

SSL-Explorer kompakt

Monday, December 14th, 2009

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November 2008 Bomots Verlag

Holger Reibold

SSL-Explorer kompakt

Der praxisorientierte Einstieg in die webbasierte VPN-Lösung

196 Seiten

19,80 €

ISBN 978-3-939316-49-7

Wenn im Unternehmen ein VPN eingerichtet werden soll, kann man aus dem Reigen der Open-Source-Lösungen natürlich zu OpenVPN greifen. Allerdings steht OpenVPN im Ruf, nicht umbedingt zu den benutzerfreundlichsten Lösungen zu gehören. Hier setzt Holger Reibold mit dem „SSL-Explorer kompakt“ Buch an, diese Lösung, die den 1.0 Versionsstand erreicht hat, vorzustellen.

Zunächst geht es um den Einstieg und die SSL-Explorer-Basics, die Reibold aufzeigt. Dabei stellt er die beiden Versionen, die freie Communitiy Version und die kommerzielle Enterprise Edition gegenüber und zeigt die Unterschiede auf.

Es folgt ein Kennenlernen des SSL-Explorers, etwa die Benutzerschnittstelle der Managementkonsole, die Navigationsleiste oder die Assistenten, die allesamt mit dem nötigen Tiefgang vorgestellt – und wo nötig – mit entsprechenden Screenshots versehen sind.

Im Kapitel zur Systemkonfiguration stellt Reibold die Konfiguration vor (Server-Konfiguration, Webserver-Konfiguration). An dieser Stelle kommen auch Windows-Themen wie das Zusammenspiel mit Outlook und dem Exchange-Server oder die Windows-Integration zur Sprache.

Ein eigenes Kapitel widmet sich der Thematik den SSL-Explorer mit Extensions zu betreiben. Schön ist, dass Reibold im letzten Kapitel die Möglichkeit anreißt, eigene Extensions zu erstellen. Die können ausführbare Dateien, Java-Code, HTML-Seite oder auf Plug-Ins sein. Ein Beispiel hierzu rundet das Kapitel ab.

Es schließen sich Abschnitte zum Umgang mit Zertifikaten, Attributen, Verwaltung der Zugriffskontrolle und Sicherheit an.

Einen größeren Raum nimmt das Kapitel „Ressourcen im Griff“ ein. Ressourcen sind SSL-Explorer-Komponenten, mit denen der Benutzer interagiert. Reibold stellt in diesem Kapitel Web Forwards, Network Places, Applications, SSL Tunnel, Profiles, Network Extensions, Internationalization und Virtual Hosts vor. Als Anwendungen etwa werden UltraVNC, der Microsoft RDP Client, PuTTY und der NX-Client vorgestellt.

Wer in sich mit dem SSL-Explorer auseinandersetzen möchte, findet in Reibold Werk aus der Kompakt-Reihe des Verlags eine gelungene, kurze, aber mit dem entsprechenden Tiefgang versehene Anleitung. Es loht sich, diesen Reibold neben die Tastatur zu legen, wenn man mit dem SSL-Explorer auf Entdeckungstour geht.

OpenVPN kompakt

Monday, December 14th, 2009

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Dezember 2008 Bomots Verlag

Thomas Zeller

Open VPN kompakt

Das Praxis-Know-how für den Aufbau einer OpenVPN-Umgebung

154 Seiten

19,80 €

ISBN 978-3-939316-51-0

Aus der Reihe der Kompakt-Werke des Bomots Verlag widmet sich Thomas Zeller dem Thema OpenVPN. Er hat ein Praxisleitfaden für den am Aufbau einer OpenVPN-Umgebung interessierten geschrieben.

Das Werk ist in 6 Kapitel und 2 Anhänge gegliedert. Zunächst erläutert Zeller, um was es sich bei VPNs eigentlich handelt. Nachdem VP-Topologien, deren Protokolle und Sicherheitsaspekte beim Betrieb von VPNs abgehandelt sind, wird zunächst OpenVPN als Werkzeug aus der Open-Source-Gemeinde vorgestellt, das immerhin auf allen gängigen Systemen zu Hause ist (Linux/UNIX, Mac OS X, Windows).

Die Installation von OpenVPN wird an den Beispielen zu Linux (der Autor nutzt Ubuntu) und Windows abgehandelt. Schade, dass keine Installationsanleitung zu Mac OS X beigefügt ist, allerdings ist das bei einem Buch, das sich dem professionellen Linux und Open-Source-Know How verschriebe hat, auch nicht zu erwarten.

Der nächste Abschnitt handelt das Thema „OpenVPN einrichten“ ab. Die Konfiguration erfolgt für Linux und Windows. Es wird der OpenVPN-Client eingerichtet, das Routing angepaßt und regeln vom Server an den Client übermittelt, ehe das VPN getestet wird. Ausführungen zum Management-Interface und dem Logging runden dieses Kapitel ab.

Im vorletztem Kapitel geht Zeller auf mögliche Einsatzszenarien von Open VPN ein. Er stellt hier mehrere Szenarien mit entsprechenden Konfigurationen vor, die es dem Leser ermöglichen, das ganze auf die eigenen Bedürfnisse adaptieren zu können.
Im letzten und sechsten Kapitel geht Zeller auf typische Probleme und das entsprechende Troubleshooting ein. Hier werden verschieden Probleme angerissen, etwa dynamische IPs an beiden Endpunkten, der Umgang mit NAT oder OpenVPN über HTTP- und SOCKS-Proxys.

Abgeschlossen wird „OpenVPN kompakt“ mit zwei Anhängen zum Thema „Firewalls mit OpenVPN“ und „Tools und Frontends“. Ein mit 3 Seiten für die Stärke des Buches durchaus ausreichender Index schließen das Werk.

„OpenVPN kompakt“ führt in wenigen Seiten gezielt und gekonnt in das Thema VPN unter mit OpenVPN ein. Zeller schreibt schnörkellos und zielstrebig. Für Interessierte, die sich mit OpenVPN auseinandersetzen möchten oder müssen, ist das vorliegende Werk eine lohnende Lektüre.

Nessus 3.x kompakt

Monday, December 14th, 2009

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Holger Reibold

Nessus 3.x kompakt
Alles Wichtige für den Einsatz des Security-Scanners

2. aktualisierte und erweiterte Auflage
Saarbrücken 2008
Bomots-Verlag
216 Seiten
19,80 €
ISBN 978-3-939316-54-1

Wer immer Sicherheislücken im eigenen Firmennetz aufdecken will, kommt an dem Quasi-Standard Nessus nicht vorbei. In der bekannten Kompakt-Reihe des Bomots-Verlags hat sich Holger Reibold den Security-Scanner Nessus vorgenommen, den er in der Version 3.2.1 vorstellt.

Nessus gibt es für eine ganze Reihe verschiedener Linux-Distributionen, Windows-Systeme und Mac OS X Systeme. Nach einem kurzen Einstieg, der das Produkt im groben darstellt, geht es gleich daran Nessus in Betrieb zu nehmen. Neben der Neuinstallation unter Linux und dem Upgrade einer 2er Version sowie der Grundkonfiguration, stellt der Autor auch ausgiebig die Installation und Konfiguration unter Windows vor, die im Gegensatz zu Linux ausschließlich über die GUI-Applikationen erfolgt, denn die Konfiguration wird binär und nicht in textform wie bei Linux gespeichert.

Für die Steuerung von Nessus wird der nur unter Linux laufende NessusClient vorgestellt. Dieser von der Firma Tenable, dem Hersteller von Nessus, stammende Client wird zunächst exemplarisch für zwei Linux-Distributionen installiert, ehe die Erstkonfiguration mittels des NessusClients erfolgt, bei der einige der Registeroptionen der Anwendung dargestellt und erläutert werden (z.B. Policy-Einstellungen, Optionen-Register, Plug-in-Auswahl).

Das folgende Kapitel „Die Client-Einstellungen im Detail“ geht sehr ausführlich auf alle Belange ein, die im vorangegangenen Kapitel nur kurz abgehandelt oder gar nicht behandelt wurden. So werden etwa bei den Credentials-Einstellungen Erläuterungen zu den Diensten SMB, SSH und Kerberos gegeben. Sehr ausführlich wird auch auf die Plug-in-Auswahl eingegangen. Ist sie doch das Herzstück von Nessus, denn die Plug-ins stellen die eigentlichen Testfälle dar, von denen es bereits über 25000 Testskripte gibt. Leider gibt es im Reiter zu den Plug-ins nicht sonderlich viel Informationen zu diesen, die bekommt man dafür aber auf der offiziellen Plug-in-Seite von Nessus, die an dieser Stelle ebenfalls Erwähnung findet (im Anhang gibt es einen Bereich, der weiterführende Information zu Nessus bietet: Web, Mailinglisten, Plug-in-Datenbank oder Blog).

Im Abschnitt zu Berichten geht Reibold darauf ein, wie denn nun die Ergebnisse des Scanners zu bewerten sind, nach einem Durchlauf von Nessus. Neben dem Bericht-Viewer des NessusClients in der Version 3.x wird auch auf die Version 2.x eingegangen, die sich deutlich unterscheidet. Auch waren in der Vorgängerversion mehr Exportformate möglich, so dass Reibold nicht nur an dieser Stelle des Buches den Tipp gibt, auch die nicht mehr weitergeführte 2er Version einzusetzen, da sie doch über gute Features verfügt, die in der aktuellen Version nicht mehr enthalten sind, so etwa das Detached Scannen, also das Scannen im Hintergrund, das nur mittels des Clients in der 2er Version möglich ist. Selbstverständlich geht der Autor in diesem Kapitel auch auf die das Filtern der mitunter sehr umfangreichen Berichte, den Umgang mit False Positives und Angaben von Institutionen (CERT, Securityfocus oder SecurityTeam) ein, wo man gezielte Hintergrundinformationen zu Sicherheitslücken erhalten kann.

Im Kapitel zu den fortgeschrittenen Sachen rund um Nessus finden sich so Dinge wie eine Aufstellung der internen Abläufe von Nessus bei einem Scann, detaillierte Angaben zur Knowledge Base. Es folgen noch Tipps und Tricks für den Praxiseinsatz von Nessus – etwa die Planung eines Scanns eines Firmennetzes, lokale Tests, um eine Patch-Standermittlung für ein Betriebssystem zu ermitteln und explizite Angaben zum Scannen von Windows-Systemen

Das Werk wird abgeschlossen mit einem Kapitel zum Schreiben eigener Tests in der Nessus eigenen C-artigen Programmiersprache NASL, die neben einigen Testskripen vorgestellt wird.

Wer vor hat, im Firmennetz Nessus einzusetzten, findet in dem vorliegenden kompakten Werk von Holger Reibold einen Begleiter mit Tiefgang, der anschaulich die Nutzung von Nessus erläutert. Auf die gängigsten System (Linux, Windows) geht der Autor ein, so dass erste Schritte mit dem Security-Scanner schnell unternommen werden können.

Inkscape kompakt

Monday, December 14th, 2009

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Saarbrücken 2008

Bomots Verlag

René Gäbler

184 Seiten

16,80€

ISBN 978-3-939316-45-9

Inkscape kompakt
Professionelle Grafiken mit dem freien Vektorgrafikprogramm für Mac, Linux und Windows

Für ansprechende Bildbearbeitung gibt es im Vektorgrafikbereich das Open Source Programm Inkscape. Mit dieser kompakten Einführung von René Gäbler wird der Leser nach Durcharbeit des Buches in die Lage versetzt, erste produktive Schritte mit Inkscape zu unternehmen.

Vom schnellen Erzeugen einer Visitenkarte als erstes Kennenlernen von Inkscape über das Ausführliche Kennenlernen des Programms geht der Autor auch gezielt mit eigenen Abschnitten auf die Themen Pfaden, Formen, Linien und Füllungen, Objekte, Texte und Ebenen ein. Auffallend ist, dass die Beispiele sehr detailliert mit Abbildungen versehen sind und die möglichen Optionen einer Grafikaktion ausführlich beschrieben sind, so dass einem Nachvollziehen der Arbeitsschritte am eigenen Rechner nichts im Wege steht.

Im Abschnitt zu Inkscape für Fortgeschrittene geht Gäbler auf das SVG-Dateiformat, das auf XML basiert, ein. So beschreibt der Autor unter anderem, wie man etwa mit dem XML-Editor den Inhalt des RDF Attributs (Resource Description Frasmework) für Copyright-Vermerke anpassen kann.

Angaben zum Import und Export runden das Werk ab. Es wird der Import von Dateien aus der Open ClipArt-Bibliothek erläutert oder die Möglichkeit, Grafikdateien zahlreicher Formate zu importieren.

Im Anhang geht Gäbler unter andrem auf die Installation von Inkscape ein. Schade nur, dass er die Installationsschritte für Mac OS X in Ermangelung eines Macs nur anreisst – für die anderen Systeme sind die nötigen Schritte detailliert beschrieben.

Inkscape kompakt führt schnell und zielgerichtet in den Umgang mit dem freien Vektorgrafikprogramm ein. Wer schnell brauchbare Ergebnisse mit Inkscape erzielen möchte und zudem sich nicht durch umfangreich Bücher lese möchte, dem sei dieses Werk ans Herz gelegt.