Archive for December, 2012

1984 is still all over the world

Friday, December 28th, 2012

Der geheimdienstliche Datenstaubsauger sei gigantisch, seine Analyse- und Speichermöglichkeiten würden ständig ausgebaut, führte Binney aus. Schon während der Arbeit an ThinThread habe er anfänglich angestrebt, 20 Terabyte pro Minute auswerten zu können. Das neue NSA-Datenzentrum in Bluffdale im Bundesstaat Utah könne voraussichtlich bereits 5 Petabyte bewältigen.

Quelle: Heise 29C3-Artikel

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, die NSA hatte anfangs (kurz nach 9/11) 20 Terabyte/min aktuell 5 Petabyte/min verarbeitet, die dann aber auch schon ausgewertet wurden. Das hätte sich George Orwell sicherlich nicht in seinen kühnsten Träumen einfallen lassen.

21.12.12

Thursday, December 20th, 2012

Chicken Pizza aka Markus und Stephan sind live dabe. Für den Rest hilft ein Blick auf das Fazebuch.

Da nicht klar ist, ob morgen noch die Zeit bleibt, den angefangenen Reisebericht Weltuntergangsbericht lesen zu können, empfehle ich, dieses heute noch zu machen! 😉

Aktueller

Thursday, December 20th, 2012

So endlich mal wieder um mein kleines CMS Joomla! (nur echt mit dem Ausrufezeichen) gekümmert. Auslöser war – wie meist – eine Heise-Alert-Meldung (Heise Joomla-Artikel). Da ich nicht als Spam-Relay oder sonst wie auffallen wollte, denn wer ist schon gerne auf Blacklists, habe ich dann erst einmal nach besagten IFrames geschaut (und zum Glück nix gefunden). So wollte ich in Ruhe von 1.5.21 auf aktuelle 2.5.7 gehen. Leider ist ein Update von Joomla! doch recht holzig (im Vergleich zu WP). Man muss echt die alte Cypberduck bemühen. Nachdem alles schrottig war, habe ich das alte 1.5.21 wieder installiert (und war froh über die gemachten Backups). Nach Studium einiger How To’s weiß ich, dass es alles andere als einfach ist im Vergleich zu einem WP-Update/Upgrade. Werde mir die Tage MAMP installieren und dann offline üben.

Bleibt festzuhalten: Das CMS Joomla! zu erneuern ist ein sehr holpriger und nicht wirklich gangbarer Weg!

Neulich am Heilgen Abend

Thursday, December 20th, 2012

Verrauchte Kneipe in der Innenstadt, kurz vor Mitternacht. Michael und Thomas haben das Byte an Bier schon hinter sich. “Wer hätte das auch ahnen können? Extra gestern morgen Amazon Prime genommen, damit der dusselige geschmückte Tannenbaum heute vor 10:00 Uhr da war.”, berichtete Thomas sehr verbittert. “Ja und, Prime nicht pünktlich? Habe ich noch nie von gehört!”, insistiert Michael. “Nein, nein, alles ok. Aber viel schlimmer: Habe den Produkttext nicht vollständig gelesen! Lightning!” “Wie Lightning?”, fragt Michael. “Na der Baum hat einen Lightning-Anschluss. Habe seit 10 Jahren ausschließlich Doc-Connector überall: Im Haus, im Auto, auf dem Bike, der Segeljacht – und dann so was. Wo sollte ich heute morgen denn noch einen Doc-auf-Lighning-Adapter herbekommen? Mein Apfel-Dealer lachte nur, als ich anrief, alle Magentas der Stadt waren ausverkauft – die Konkurrenz ist noch nicht einmal von Apple beliefert worden.”

Sie können es einfach nicht

Thursday, December 20th, 2012

Zum Thema Samsung und offenkundiges, selbstverschuldetes und gewolltes Sicherheitsloch:

Der bei Intel angestellte Kernel-Entwickler Arjan van de Ven beschreibt das Zustandekommen der Lücke bei Google+ wie folgt: Samsung hat demnach eine Kopie des Gerätetreibers /dev/mem erstellt und dort Schutzmechanismen außer Kraft gesetzt, die verhindern, dass man über den Treiber auf den Kernelspeicher zugreifen kann. Die Samsung-Entwickler haben die Kopie des Treibers /dev/exynos-mem genannt und außerdem die Zugriffsrechte darauf so eingestellt, dass jedermann lesend und schreibend darauf zugreifen kann.

Der Grund hierfür ist laut van de Ven, dass Samsungs Kameratreiber im Userspace läuft – würde man die Zugriffsrechte einschränken, könnte der also nicht mehr auf das mem-Device zugreifen. Van de Ven findet deutliche Worte für dieses Vorgehen: “Das war eine absichtliche Design-Entscheidung. Anwälte sollten damit jede Menge Spaß haben. […] Das ist ernsthaft unentschuldbar.”

Was soll man dazu noch sagen? Und nur so nebenbei, es sind ja bloß die Modelle Galaxy S2 und S3, Note, Note 2 und Note 10.1 sowie Galaxy Tab 7.7, also völlige Exoten, die eh niemand hat.

Quelle: Heise