Archive for April, 2015

Ca$h, ca$h…

Tuesday, April 28th, 2015

Na, da haben sich meine alten Analysen bestätigt: Auch heute ist softwing.de noch mehr wert als heise.de (beim Wert pro Besucher, der auf softwing.de durch geschätzter Wert durch monatliche Besucher approximiert wird ). 😉

More Star Wars

Sunday, April 26th, 2015

Star Wars: The Force Awakens Special Extended Fan Trailer

Swissness

Sunday, April 26th, 2015

 

Familie Heins

Saturday, April 25th, 2015

Episode 1: Wir, die Familie Heins

Apps World

Wednesday, April 22nd, 2015

Auf dem Weg zur Apps World Berlin.

Der Hauptbahnhof war relativ leer und recht gelassen, ein Fernsehteam des NDR hetzte durch die Reihen und ein Arbeiter fuhr mit einer Ameise durch die Bahnhofshalle – ein Unterfangen, das sonst nur zu nachtschlafender Zeit geht.

Der ICE sollte zunächst wie angeschlagen nur aus einem Zugteil bestehen, wurde dann aber doch noch gekoppelt und fuhr recht voll mit wenig Verspätung los. 

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Steve Wozniak auf der Apps World in einem Kamingespräch mit Patrick Beuth von Zeit Online zu erleben, war schon sehr beachtenswert. Das schöne war, dass 30 Minuten Interview-Zeit gegeben war und danach das Publikum die gleiche Zeit die Chance hatte, Fragen an Woz zu stellen.

Auf die Frage einer jungen Frau, ob Steve Jobs nicht seinen (also Woz) Erfolge durch seine Person und Aura im Wege stand, antwortete Woz ausführlich und gelassen, dass er insgesamt 3 Steve Jobs kennen gelernt habe. Den Steve der jungen, wilden Jahre (an dieser Stelle sei nur an die von Atari semigesponsorte Pilgerreise des jungen Jobs nach Indien erinnert) oder die Abenteuer mit dem Bau und Verkauf von Blue Boxes (vor Apple Zeiten), die das Gespann fast mit dem Leben bezahlt hätte.

Der zweite Jobs war einer, der es verstand, Innovationen voranzutreiben und daraus ein Business zu machen. Das war ihm möglich, weil er Geschäftsführer (in mehreren Firmen) war und somit über die nötigen Mittel verfügte. Wenn das in den Anfangstagen auch nicht immer zum Erfolg führte (Woz führt an, dass der Mac kein Erfolgsrezept war).

Der späte Jobs ist jemand, der nicht das am besten und meisten verkaufte Produkt erschaffen wollte, sondern er wollte etwas schaffen, das durch seine alleinige Anwesenheit das Bedürfnis schaffte, dieses und Folgeprodukte (gerne genannt: iPod & iTunes als Bundle für den Verkauf digitaler Medien) zu erwerben, zu nutzen und zu lieben.

Ganz klar stellt Woz heraus, dass Steve Jobs ihm gegenüber niemals (bis auf eine durch die Presse lancierte Aktion) unfair war. Er stellte ihn als fordernden, aber fairen Partner dar (ähnlich dem Grundtenor in “Becoming Steve Jobs” von Brend Schlendert und Rick Tetzeli).

Für den Ingenieur und Lehre war es immer wichtig, tolle Produkte zu erschaffen und andere zu unterrichten. Viel Geld verdienen stand und steht bei ihm nicht im Focus. Das macht ihn auf eine charmante Art und Weise sehr sympathisch.

Eines sei an dieser Stelle noch erwähnt. Viele von Steve Wozniak aufgestellten Thesen und Betrachtungen haben sich in der Rückschau als sehr treffsicher und richtig erwiesen. Beim Themenkomplex Moore’s Law, künstliche Intelligenz und die Macht der Computer (und die Ohnmacht der Vernunft, um einen Klassiker zu nennen) war es ihm wichtig, dass die von ihm skizzierte Dystopie der Macht der Computersystem über den Menschen, nicht Wirklichkeit wird. Da aber der Turing Test noch nie bestanden wurde, bleibt zu hoffen, dass Woz’ Dystopie uns nie erreichen wird.

The Force Awakens

Saturday, April 18th, 2015

May the Force be with you – always!

Bayern München

Friday, April 17th, 2015

++++ Aktuelles Statement: Der Facility Manager des heimischen Stadions fürchtet bereits, für die nächste Heimniederlage verantwortlich gemacht zu werden. ++++

Vladimir’s world

Tuesday, April 14th, 2015

Nun ist in Hannover wieder die Welt und besonders Indien zu Hause. Erfreut, erstaunt und verärgert Maßnahme A und R dieses Jahr wieder in fast schon nicht mehr gekannter Weise.

Ist aber auch ein Stück weit verständlich, denn nicht nur die politisch Oberen Merkel und Gabriel lassen sich von den Vorzügen der Industrie 4.0 entzücken. Dass dann das IoT mit allem und nix in Verbindung steht, mag noch eingängig sein. Ein Industrieroboter, dem ich bislang nur die Schweißnähte am neuen VW zutraute, soll nun aus seiner Schonzelle ins grelle Businesslicht rücken? Eine, zumindest für mich, recht befremdliche Sichtweise auf ein Stück Silizium ummantelt von High-Tech-Blech.

Dabei ist always online nicht immer gut und zielführend. Das Editorial von Jürgen Seeger in der aktuellen iX zeigt es eindrucksvoll auf: Erst durch always online kommt die Sicherheitslücke.

Doch als Otto-Normalverbraucher sind uns Hochöfensteuerungen ferner als FTTH (und seine verschiedenen Spielarten), Vectoring, G.fast, Konvergenzprodukte und dergleichen mehr, mit denen wir auf der weltweiten Datenautobahn so richtig Gas geben wollen.

So war ich bis vor kurzem noch davon ausgegangen, dass Analog und ISDN respektive Standard und Universal auf Neudeutsch sicher bald durch Magenta republikumfassend platt gemacht werden. Darum sagte ich jedem, der es hören wollte (oder auch nicht), dass Mann wie Frau nicht um einen neuen All-IP-Anschluss herumkommen würde. Allerdings scheint das nicht ganz zu stimmen, denn POTS macht es möglich, den Alttarif zu behalten.

Doch wer die schöne neue Welt des internetten Datennetzes betreten will, hat eine Auswahl an Zugängen. Das einzelne hängt ganz stark vom Wohnort, dem Provider, der Strecke bis zum DSLAM ab und natürlich auch wieviel anderer Teilnehmer auf der letzten Strecke unterwegs sind.

Definitiv geht an Glasfaser nichts vorbei. Glasfaser ist Kupfer deutlich überlegen. Als kleines Beispiel nur Sonys Glasfasernetz. Leider ist Glasfaser teurer zu verlegen, als das alte, vorhandene Kupfer zu pimpen.

Wer sich vor diesem Hintergrund das Ranking im Highspeed-Ausbau des Internet im internationalen Vergleich ansieht, merkt schnell, dass wir zwar die CeBIT und Hannover Messe als weltweite Leitmessen etabliert haben, von einem Spitzenplatz in Sachen Internet weit entfernt sind.

Die Abitionen in Richtung Vectoring und dann G.fast sind da langfristig die falsche Richtung. Gerade bei Vectoring hatten die Magenta-Konkurrenten die Befürchtung, dass sich der Ex-Monopolist damit seine alte Stellung ein Stück weit zurückerobert.

Doch wer jetzt leider die letzte Meile gegen sich hat, wird nun auch entsprechend bedient. So etwas mit der letzten Meile soll es geben. Und das muss noch nicht einmal auf dem platten Land sein, sondern auch in der Stadt mit Keks. Die Kombination von LTE und DSL ist hier im Router gekoppelt. Klar, dass LTE verfügbar sein muss.

Wie man sich auch entscheidet (und ich hoffe, ich konnte Vladimirs Welt ein wenig erhellen), soll Mann wie Frau bedenken: Die schnöden, ach so schönen Devices können auch mal aus bleiben. Ich empfehle an dieser Stelle LogOut und Die Wüste Internet. Natürlich analog offline genossen. 😉

Zu Ende ist alles erst am Schluss

Thursday, April 2nd, 2015

Geht’s mit der Gegenwart nicht mehr weiter, kommt die Zukunft aus der Vergangenheit.